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Verdeckte Ermittler sollen Bankberater kontrollieren

Der Ruf der Banker hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. Berater in den Filialen empfehlen ihren Kunden die falschen Produkte, sei es aus Unwissenheit oder um die eigene Provision zu maximieren. Verdeckte Ermittler sollen jetzt die Empfehlungen kontrollieren.

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ENERGIE: Tanken ist so teuer wie lange nicht

Tanken macht keinen Spaß. Superbenzin kostet knapp zehn Prozent mehr als im Januar. Auch Heizöl wird teurer. Die Internationale Energieagentur macht wenig Hoffnung auf eine Besserung. Sie hat die Prognose zur weltweiten Ölnachfrage angehoben.

Zum Artikel auf faz.net

Einlagensicherung ohne Rechtsanspruch

Zum 31.12.2010 ergibt sich in der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung eine Änderung. Die Höhe der Einlagensicherung ändert sich von 50.000 Euro auf 100.000 Euro. Abgesichert sind unter anderem Termin- und Festgeld, Sparguthaben und Tagesgeld, Girokonto Einlagen und Namensschuldverschreibungen. Die deutsche gesetzliche Einlagensicherung sichert die Einlagen des Kunden bis zu einer Höhe von 50.000 Euro, neu bis zu 100.000 Euro, im Falle einer Bankeninsolvenz.

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Bündnis 90/Die Grünen für spätere Verjährung bei Falschberatung

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche bei Falschberatung von Anlegern verändern. In Zukunft sollten auch Anleger, die vor dem 05.08.2009 falsch beraten wurden, länger Schadenersatzansprüche haben, heißt es in einem von der Fraktion vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes (BT-Drs. 17/4053).

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Mehrheit der Deutschen will Euro behalten

Eine große Mehrheit der Bürger will einer Umfrage zufolge den Euro behalten. 60 Prozent sind gegen eine Abschaffung der gemeinsamen Währung, wie der Deutschland-Trend des ARD-Morgenmagazins vom Freitag zeigt. Dagegen seien 36 Prozent für die Wiedereinführung der D-Mark. Ein Blick auf den Schulabschluss der Befragten habe zudem gezeigt, dass sich Menschen mit niedriger Bildung fast zur Hälfte (49 Prozent) die D-Mark zurückwünschten. Menschen mit hoher Bildung seien zu 80 Prozent gegen die Abschaffung des Euro.

Zum Artikel auf reuters.com

Private Krankenversicherung: Finanzaufsicht will Provisions-Irrsinn bremsen

Die steigenden Abschlussprovisionen in der privaten Krankenversicherung (PKV) haben die Bafin alarmiert. Die Finanzaufsicht ruft die Versicherer zur Räson. Sie will ihnen künftig genau auf die Finger schauen und droht mit Sonderprüfungen.

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Vorstandsgehälter: Aktionäre haben nichts zu melden

Auf Hauptversammlungen können Aktionäre deutscher Firmen seit 2010 über das Vergütungssystem der Vorstände abstimmen. Das bringt ihnen jedoch wenig. In anderen EU-Ländern haben Aktionäre mehr Rechte.

Zum Artikel auf focus.de

ANFECHTUNGSKLAGE: Commerzbank gewinnt gegen Aktionäre

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat gestern Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen Beschlüsse der Commerzbank-Hauptversammlung vom Juni 2009 im Revisionsverfahren abgewiesen.

Zum Artikel auf boerse-online.de

Wohnungsgenossenschaft als Sparverein: Attraktive Zinsen für Genossen

Die Wohnungsgenossenschaft als Sparverein: Höhere Zinsen als bei Banken – Es gibt aber auch ein höheres Risiko.

Zum Artikel welt.de

Anlegerschutz: Flickenteppich bleibt bestehen

Wer in dem neuen Gesetzespaket nach Regelungen zu Graumarktprodukten wie geschlossenen Fonds sucht, wird enttäuscht sein. Die Regierung habe sich mit dem vorliegenden Entwurf in ihren Reformüberlegungen für einen besseren Anlegerschutz „stark beschränkt“, kritisiert der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV). Es sei „überraschend, dass dem Gesetzentwurf jeglicher Ansatz für ein schlüssiges Gesamtkonzept für einen verbesserten Anlegerschutz fehlt“, monieren die Experten beim VZBV.

Zum Artikel capital.de

Beratungsprotokolle sind oft wertlos – oder für Verbraucher gefährlich

Seit Jahresbeginn 2010 müssen die Banken ihre Anlageberatungsgespräche mit Kunden in einem Protokoll festhalten. Doch oft sind die Schriftstücke nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden.

Zum Artikel auf neuepresse.de

Schuldenfalle: Revolving-Kredite eignen sich nicht für jeden

Nicht alles was aus den USA kommt ist automatisch gut. Das könnte auch für so genannte Revolving-Kredite gelten, die auf dem deutschen Markt im Vormarsch sind. Die (nicht zwingend nachteiligen) Verkaufsargumente der Banken klingen gut. Es wird ein Kreditrahmen eingerichtet, über den jederzeit verfügt werden kann. Der Zugriff ist per Überweisung aufs Girokonto der Hausbank oder direkt mit einer EC- oder Kreditkarte möglich. Zinsen fallen nur bei tatsächlicher Nutzung an und die Rückzahlung erfolgt (fast) nach Belieben des Kreditnehmers.

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Immobilienfinanzierung: Wenn Fachleute die Übersicht verlieren

Ein Kreditinstitut, das einem Kunden zur Finanzierung eines Hauskaufs statt eines herkömmlichen Darlehens den zusätzlichen Abschluss einer Lebensversicherung empfiehlt, mit welcher der Kredit am Ende der Laufzeit getilgt werden soll, muss auf die Vor- und Nachteile einer solchen Kombination hinweisen. Das gilt allerdings nicht, wenn es sich um einen in Geld- und Steuerfragen erfahrenen Kunden handelt, so das Oberlandesgericht Celle in einem Beschluss vom 13. Oktober 2010.

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MEDICO FONDS: Neue Kritik an Immobiliengeschäften der Apobank

Über Wochen soll der interne Meinungsaustausch der Apobank fast nur aus Beschwerden über den geschlossenen Immobilienfonds bestanden haben, den die Düsseldorfer Firma Gebau aufgelegt hatte und die Apobank verkaufte. Hohe Nebenkosten, überteuert eingekaufte Gebäude und unrealistische Annahmen bezüglich rasch steigender Mieteinnahmen – all das hätten die Vertriebler angemahnt, heißt es im Umfeld der Bank. Doch die Führung ließ sich davon offenbar nicht beirren, sie machte Druck: Mehrere Mitarbeiter, darunter einzelne Filialleiter, die ihre Medico-Vertriebsziele nicht erfüllten, wurden Gerüchten zufolge schriftlich abgemahnt.

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Spielball der Märkte: Wie sicher sind offene Immobilienfonds noch?

Immobilienfonds galten lange Zeit als Inbegriff der Solidität. Das Image der Branche gerät jedoch zunehmend ins Wanken. Grund sind die zahlreichen Fondsschließungen. Anleger können ihre Anteile nicht an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Dauert eine Schließung länger an, dann droht einem offenen Immobilienfonds die Abwicklung, die für die Anleger herbe Verluste mit sich bringen kann.

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Immobilienfonds Hausinvest: „Die Marktverunsicherung war allgegenwärtig“

Knapp 10 Milliarden Euro schwer und für Anleger geöffnet. Der Immobilienfonds Hausinvest (WKN: 980701) der Commerz Real stemmt sich gegen ein sehr schwieriges Marktumfeld und hat doch 700 Millionen Euro in nur acht Wochen verloren. Fünf Fragen an Markus Esser, Sprecher der Gesellschaft.

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China bricht Lanze für den Euro – “Währung wird nicht scheitern”

China bricht eine Lanze für den Euro. Die Schuldenkrise in der Euro-Zone bedeute nicht das Ende der Gemeinschaftswährung, hieß es am Dienstag in einem Kommentar der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Der Euro stehe derzeit zwar vor seiner größten Herausforderung, doch die Europäische Union verfüge über die finanziellen Mittel, um diese zu bewältigen. So sehe der EU-Rettungsmechanismus genügend Geld vor, um Portugal zu helfen, falls dies nötig werden sollte. “Falls die Krise Spanien überflutet, dann bedeutet dies großen Ärger, aber auch nicht das Ende des Euro”, hieß es weiter.

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Koalition kommt Fondslobby entgegen

Die Regierung gibt nach. Anbieter offener Immobilienfonds könnten sich über die neuen Regulierungspläne freuen – doch die Branche will noch mehr.

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Falschberatung bei Commerzbank-Zertifikaten: OLG Frankfurt weist Berufung von Delbrück Bethmann Maffei AG zurück!

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat durch Beschluss vom 03.11.2010 – 19 U 135/10 die Berufung von Delbrück Bethmann Maffei AG gemäß § 522 Abs. 1 ZPO zurückgewiesen. Das Landgericht Frankfurt hatte die Bank mit Urteil vom 12.04.2010 – 2/19 O 346/09 – in Höhe von 124.808,08 Euro zuzüglich Zinsen zu Schadensersatz verurteilt.

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“Beratungsprotokolle der Banken und Sparkassen sind eine Farce”

Beratungsprotokolle der Banken und Sparkassen sind eine Farce´, kritisiert Rechtsanwältin Angelika Jackwerth, Geschäftsführerin der Schutzvereinigung für Anleger e.V. (SfA), die seit Jahresbeginn geltende Protokollpflicht in der Anlageberatung. ´Sie sollten die Anleger vor Falschberatung schützen´, so Jackwerth weiter, ´doch das Ergebnis ist, dass zahlreiche Banken und Anlageberater die Anleger dazu drängen, zu bestätigen, dass sie alle Risiken verstanden hätten. Damit minimieren allein die Anbieter ihr Haftungsrisiko.´ Jackwerth fordert deshalb die Umkehr der Beweislast: ´Es kann nicht länger hingenommen werden, dass der Anleger beweisen muss, dass er falsch beraten wurde. Vielmehr sollte der Berater beweisen müssen, dass er seine Kunden im Einzelfall nicht falsch beraten hat.´

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